Architektur
Das architektonische Konzept für die Altbauten wurde vom Architekturbüro Jentsch Architekten Berlin entwickelt. Ebenso das zentrale Element des Zuganges - ausgebildet als illuminiertes "Kaleidoskop".
Für das Entwurfskonzept des rückwärtigen Neubaus zeichneten die Hamburger Architekten BotheRichterTeherani - BRT.

Neue Verfahren schützen natürliche Ressourcen
Form follows Function. (Sullivan)
Das Energie Forum Berlin bildet eine Einheit von Baudenkmal und innovativer Architektur. Mit einer anspruchsvollen, identitätsbildenden Architektur ist das Energie Forum Berlin ein wegweisendes Projekt für regenerative Energien sowohl in Deutschland als auch für Europa.
Bei der Betrachtung von außen fällt zunächst das Denkmal geschützte Magaziengebäude der Gaswerke aus dem Jahr 1906 auf. Der Haupteingang ist eine erste spannungsvolle Reminiszenz an die Moderne. Es ist eine beleuchtete Glasröhre, die das Magazin mit dem Atrium verbindet. Geht man nun an der Fassade entlang, fällt der Blick auf hübsche Glaslaternen aus der Zeit, als diese Technik in Berlin zum ersten mal eingesetzt wurde. Die Seitenfassaden des Neubaus sind charakterprägend mit dem Altbau verbunden. Die energiegeladene Architektursprache weist an jeder Stelle auf die Funktion des Gebäudes hin. Die grüne Metallverschalung der Seitenflügel dient der Wärmedämmung zum Sparen von Energie. Und dennoch, durch kleine Fenster in hoher Anzahl, hält Schweres und Leichtes das Gleichgewicht.
